Stunde der Wintervögel

BirdLife Luzern will wissen, was hier so fleucht.

Für eine Stunde mal zum Forscher werden. Das können ab heute alle, die sich für Vögel interessieren. Zum ersten Mal überhaupt ruft BirdLife Luzern nämlich zur Stunde der Wintervögel auf, zu einer Vogelzählung, bei der jeder mitmachen kann. Das Ziel: Mehr über die Verbreitung von Wintervögel zu erfahren.

Vogel-Begeisterte können bis Sonntag ihre ornithologischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Während einer Stunde sollen sie nämlich an einem Ort Vögel zählen. Dies kann im heimischen Garten, im Park oder auch vom Schlafzimmerfenster aus geschehen. Die Beobachtungen können dann auf der BirdLife-Webseite eingetragen werden. Die Zählung hat keinen wissenschaftlichen Anspruch, die Organisation BirdLife Luzern hofft jedoch, über die kommenden Jahre genug Zahlenmaterial zusammen zu bekommen, das gewisse Trends erkennen lassen soll.

England als Vorreiter

In Grossbritannien ist das winterliche Vogelzählen schon mehrere Jahrzehnte Tradition. Auch in Deutschland und Österreich werden die Vögel auf diese Weise schon seit 12 Jahren gezählt. In der Schweiz ist dieses Jahr also Premiere. Erste Resultate sind schon eingetroffen. Oberkircher und Luzerner waren in den Morgenstunden die fleissigsten Vogelzähler. Am häufigsten haben sie den Haussperrling gesichtet.

Ornitologe Peter Knaus bei der Arbeit Wintervogelzählung in der Zentralschweiz Kohlmeise neben Vogelhäuschen

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